Kokosöl und wie es entsteht

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Kokosöl

Diesen Artikel möchte ich mit einer Frage beginnen: Kennst du ungefähr zehn Verwendungszwecke für Kokosöl? Dir fällt auf Anhieb nicht so viel ein? 🙂 Genaugenommen ist Kokosöl sogar noch viel vielseitiger!

Olivenöl, Sonnenblumen und Sesamöl sind nur einige Beispiele für die klassischen Pflanzenöle, die mittlerweile sehr bekannt sind und in der deutschen, bzw. europäischen Küchen verwendet werden. Sie haben die klassische Butter schon vor einiger Zeit abgelöst und stellen eine sehr gesunde Alternative dar, da sie mit den ungesättigten Fettsäuren sehr essentiell für den Körper sind.
Neben Hanföl, Weizenkeimöl oder auch Soyaöl ist Kokosöl nun aber die Alternative schlecht hin, denn neuere Studien ergaben, dass die meisten pflanzlichen Öle gar nicht hitzebeständig sind und somit, sofern sie zum Backen und Braten verwendet werden und man sie erhitzt, krebserregend sein sollen.

Aufgrund seiner hitzebeständigen Eigenschaften, seiner Herkunft und auch den wertvollen Inhaltsstoffen kann Kokosöl in der Küche, aber auch im Badezimmer vielseitig verwendet werden und bringt in jeder Hinsicht viele Vorteile mit sich!

Kokosöl gibt es mittlerweile auch nicht nur in ausgewählten Bioladen, sondern zudem in Drogerien und Supermärkten. Man findet es in unterschiedlichen Ausführungen, vertrieben werden sie von verschiedenen Herstellern. Auch die Preise schwanken hier erheblich. Ich möchte an dieser Stelle nicht für eine besondere Marke werben. Ich selbst habe viele ausprobiert und würde daher zusammenfassend sagen, dass nicht der Preis unmittelbar ausschlaggebend für die Qualität ist. Probiert euch da einfach aus, wichtig ist die Bioqualität.

Kokosöl hat in der Regel einen Fettanteil von 92%. Es enthält zwar auch einige gesättigte Fettsäuren, jedoch mittelkettige gesättigte Fettsäuren, die besonders leicht verdaulich sind und die der Körper gut in Energie umwandeln kann.

Und somit kommen wir schon zu der Frage: wie entsteht Kokosöl eigentlich und könnte man es vielleicht auch selbst herstellen? Zur Gewinnung von Kokosöl wird von der Kokosnuss Fruchtfleisch zerkleinert und getrocknet. Dieses wird in Mühlen ausgepresst. Bio Kokosöl wird frisch und kalt gepresst, sodass keine Nährstoffe verloren gehen und das Öl seine wesentlichen Bestandteile behalten kann. Es heißt, dass Kokosöl gekühlt ein bis zwei Jahre gelagert werden.

Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen Kokosfett und Kokosöl. Kokosfett wird in der Regel raffiniert und desodoriert. Dadurch gehen die guten Eigeschaften verloren. Kokosöl hingegen wird wie oben erwähnt kaltgepresst und behält somit seine Rohkostqualität bei.

Ich selbst habe sowohl in der Küche als auch im Badezimmer stets ein angefangenes Glas. Auch aus meinem Rucksack möchte ich es nicht wegdenken!

Kokosöl eignet sich ganz wunderbar zum Backen, Kochen und Braten. Es ist relativ geschmacksneutral, tendiert aber zu einer leicht süßlichen Kokosnote. Es passt sowohl zu süßen, als auch herzhaften Gerichten. Praktischerweise ist es bei einer Zimmertemperatur unter ca. 25°C noch fest, sodass sich damit auch ganz leicht Backformen oder z.B. auch das Waffeleisen einfetten, bzw. bestreichen lassen. Mit einem Löffel lässt es sich sehr gut dosieren.
Will man bspw. Ofengemüse damit „bestreichen“, kann man das Kokosöl direkt im Glas in einem kleinen Wasserbad erwärmen, bis es flüssig ist und sich dann gut verteilen lässt 🙂

Auch im Badezimmer findet das Kokosöl gut Verwendung. So ist es bei der natürlichen Körperpflege z.B. eine gute natürliche Alternative zu herkömmlichen Cremes, dient als Basis für eine natürliche Zahnpasta und kann dazu auch zum ergänzenden Ölziehen verwendet werden. Doch ganz gleich welche konventionelle Kosmetik man gerade ersetzen will: Kokosöl ist für alles und jeden Zweck das Wundermittel! Es ist nämlich auch ein wunderbares Deo, ersetzt eine Rasiercreme, kann als antibakterielle Wundschutzcreme verwendet werden und ist zugleich mit einem LSF von 4 ein sehr guter Sonnenschutz. In meinen Artikeln findet ihr noch mehr Inspirationen für die Verwendung von Kokosöl 🙂

Doch warum genau eignet sich ein Lebensmittel so dermaßen gut für die Körperpflege? Kokosöl wirkt entzuündungshemmend, antimikrobiell, antibakteriell, antiviral und antimykotisch. So bringt es viele heilende Eigenschaften mit sich und ist, aufgrund der vielen verschiedenen enthaltenen Fettsäuren, wie z.B. vor allem der Laurinsäure, ein echtes Wunder der Natur. Naturbelassenes Kokosöl schenkt der Haut viel Feuchtigkeit und schützt sie so nachweislich vor Umweltgiften. Aufgrund des optimalen PH-Wertes reguliert es den Säure-Basen-Haushalt der Haut und kann somit der Hautalterung entgegenwirken.

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Artikel den einen oder anderen inspirieren 🙂 Falls du noch immer nicht überzeugt bist – eine kleine Recherche lohnt sich! Im Netz findet man mittlerweile unheimlich viel zum Kokosöl und dessen Verwendungsmöglichkeiten! Ansonsten: probier’s doch einfach mal aus 🙂

Alles Liebe,

 

Coco

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