Vegane Süßkartoffel-Kokos-Suppe mit Kichererbsentofu

Vegane Süßkartoffel-Kokos-Suppe mit Kichererbsen-Tofu
Vegane Süßkartoffel-Kokos-Suppe mit Kichererbsen-Tofu

Vor Kurzem war ich in sehr netter Begleitung in einem super leckeren vietnamesischen Restaurant und habe dort eine Suppe gegessen, an dessen Namen ich mich leider nicht mehr erinnern kann. Diese Suppe hat mich jedoch so inspiriert, etwas in der Art nachzukochen und nachdem ich nun meine eigene Kreation probiert habe, möchte ich sie gern teilen und das Rezept vorstellen. Diese Suppe ist absolut vegan und glutenfrei und bedarf keiner langen Zubereitung!

Der aufwändigste Teil des ganzen Rezeptes ist der Kichererbsen-Tofu. Ich habe meinen einen Tag zuvor selbst zubereitet und hatte ihn daher bereits schon fertig im Kühlschrank. Wer auf eine (minmal aufwändige) Zubereitung verzichten will, kann diesen natürlich einfach durch normalen Tofu aus Soyabohnen ersetzen, welchen man einfach im Bio- oder einem gut sortierten Supermarkt kaufen kann. Alternativ kommt die Suppe natürlich auch ganz ohne Tofu aus! 🙂

Für den Kichererbsen-Tofu braucht man:

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Vegane Süßkartoffel-Kokos-Suppe mit Kichererbsentofu
  • 150g Kichererbsen-Mehl
  • 1 TL Flohsamen
  • 700ml Wasser
  • etwas Salz
  • etwas Kokosöl

Für ca. 3 Portionen leckerer Suppe braucht man:

  • 1 Knoblauchzehe und 1 kleine Zwiebel
  • etwas Kokosöl
  • 1 TL Gemüsebrühe mit 1/2 Liter Wasser
  • 2 Süßkartoffeln
  • 2 mittelgroße Möhren
  • 1 Hand voll (gefrorene) Bohnen
  • Gewürze: je 1 TL Kurkuma, Zimt & Cumin
  • etwas frischer Ingwer
  • Pfeffer und Salz
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 TL (rote) Currypaste
  • 1 Dose Kokosmilch
  • optional etwas frischer Koriander und Pinienkerne zum Dekorieren
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Vegane Süßkartoffel-Kokos-Suppe mit Kichererbsentofu

Zunächst möchte ich mich der Zubereitung für den Kichererbsen-Tofu widmen:

Hierfür gibt man das Kichererbsen-Mehl und 1 TL Flohsamen in eine Schüssel und lässt langsam und unter ständigem Rühren 350ml Wasser einfließen. Es muss so lang gerührt werden, bis ein glatter Teig entstanden ist.
Nun wird eine feuerfeste (Auflauf-)Form mit dem Kokosöl eingefettet.
In einem Topf wird das restliche Wasser erhitzt. Sobald es kocht, kann die Hitze reduziert werden, damit man dann den schon zubereiteten Kichererbsenteig hineingießen kann. Dann kann der komplette Teig unter stetigem Rühren für einige Minuten weiter köcheln. Wenn der Teig recht fest wird und glänzt, hat er eine angemessene Konsistenz erreicht und kann in die eingefettete Form gegossen werden. Wenn der Teig vollständig ausgekühlt ist, kann er verwendet und in Stücke geschnitten werden. Damit man den Kichererbsen-Tofu direkt für die Suppe verwenden kann, sollte man ihn bestenfalls etwas zuvor zubereiten.

Nun geht es um die eigentliche Zubereitung der Suppe:

Hierfür werden der Knoblauch und die Zwiebel geschält und klein geschnitten und anschließend in einem Topf mit etwas Kokosöl erhitzt. Nach wenigen Minuten werden die geschälten und kleingeschnittenen Süßkartoffeln und Möhren hinzugegeben und angeschwitzt. Nach weiteren 5 min löscht man das Gemüse mit 1/2 Liter Wasser ab und gibt 1 TL Gemüsebrühe hinzu. Alles zusammen kann jetzt für ca. 15 min bei geschlossenem Deckel köcheln.

Wenn das Gemüse recht weich gekocht ist (Stäbchen-Probe!), kann eine Hand voll (gefrorener) Bohnen hinzugegeben werden. (Falls man normale, frische Bohnen verwendet, sollten diese jetzt mindestens weitere 5 min im Topf mitkochen!)
Alles einmal umrühren und anschließend würzen: hierfür gibt man je einen TL Kurkuma, Zimt und Cumin sowie den in kleine Scheibchen geschnittenen Ingwer mit in den Topf und rührt um. Danach wird wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
Nun gibt man einen TL Tomatenmark und einen TL (rote) Currypaste hinzu und rührt ein weiteres Mal ordentlich um!

Anmerkung: Bei der Currypaste lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe – es gibt hier große Unterschiede! Eine qualitativ gute Currypaste enthält zu den Gewürzen und Chili kaum bis gar keine Zusatzstoffe! Bei einer Currypaste aus dem Bioladen, bzw. in Bio-Qualität kann man jedoch nicht viel falsch machen. Wer bisher noch keine Currypaste verwendet hat, sollte sich beim ersten Mal sehr sparsam herantasten, da Currypasten in ihrem Schärfegrad sehr unterschiedlich sein können!

Zum Schluss gibt man eine Dose Kokosmilch mit zu der Suppe und lässt alles noch einmal aufkochen.

Der fertige, ausgekühlte Kichererbsen-Tofu kann nun in kleine Stückchen geschnitten und mit in die Suppe gegeben werden.

Anschließend in einer Schüssel oder auf einem Teller servieren und mit z.B. frischem Koriander und Pinienkernen garnieren.

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Vegane Süßkartoffel-Kokos-Suppe mit Kichererbsentofu

Ich wünsche guten Appetit! 🙂 Und hoffe auf gutes Gelingen!! 🙂

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Vegane Süßkartoffel-Kokos-Suppe mit Kichererbsentofu
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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Elke Hollaender sagt:

    Huhu Gerda,

    das Rezept probiere ich mal aus….Kichererbsentofu kannte ich noch gar nicht. Toll!!

    Merci dafür

    LG Elke

    ________________________________

    Gefällt 1 Person

    1. Coco sagt:

      Hallo liebe Elke, das freut mich aber zu hören!!! Schön, dass dich das Rezept inspiriert hat! 🙂 Liebe Grüße zurück!!

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