Vegane und glutenfreie Buddahbowl

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Vegane und glutenfreie Buddahbowl

Wer kennt es nicht – man hat unzählig viele angefangene Sachen im Kühlschrank und fragt sich: wie genau kann ich all diese Reste jetzt verwerten und daraus etwas kochen?
Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: man zaubert eine wunderbare Buddahbowl! 🙂

Um der Sache auf den Grund zu gehen, gibt es im Folgenden ein paar kurze Erklärungen mit einer mehr oder wenigen allgemein gültigen Anleitung für eine Buddahbowl. Im Folgenden kommt ein konkretes Rezept für meine persönliche Lieblings-Buddahbowl! 😉

Was genau ist eine Buddahbowl?

Die Buddahbowl ist eigentlich ein Trend aus den USA und schwappt schon seit Anfang letzten Jahres zu uns herüber, sodass sie aus manch einer Küche schon kaum noch weg zu denken ist. Es handelt sich um eine kunterbunte Mischung aus gesunden Zutaten, die nach Lust und Laune kombiniert werden können und Lust auf mehr machen.

Und warum genau heißt es eigentlich „Buddahbowl“?

Das Wort Bowl kommt aus dem Englischen und bedeutet schlichtweg Schale, denn dieses Gericht wird klassischerweise immer in einer Schale serviert, welches äußerst praktisch ist, da man so auch gaaaanz viele Zutaten unterbekommt! Da sich meist der Inhalt der Schale wie das Bäuchlein eines Buddahs nach oben wölbt, nennt man sie daher „Buddahbowl“. Streng genommen kann man daher auch jedes Essen in einer Schale als „Buddahbowl“ bezeichnen, so wie z.B. auch das morgendliche Frühstück, sofern man es aus einer Schale löffelt. Die klassische Buddahbowl ist jedoch eher eine herzhafte Variante und bezieht sich vor allem auf unverarbeitete, frische Zutaten – clean eating ist hier das Stichwort.

Wie bereite ich eine Buddahbowl zu?

Die Buddahbowl kann man eigentlich mit allem füllen, was einem lieb ist – hierbei sind der Fantasie und dem Geschmack keine Grenzen gesetzt. Natürlich sollten die Zutaten geschmacklich etwas zueinander passen, doch es lohnt sich immer zu expermentieren! Wichtig ist natürlich für eine gesunde und ausgewogene Ernährung, dass die gesunden Fette, Aminosäuren sowie Vitamine und Mineralstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Auch (gesunde) Kohlenhydrate sind bei einer guten Zusammensetzung praktisch mit inbegriffen.

Was genau macht eine Buddahbowl so einzigartig?

Die Zubereitung einer Buddahbowl geht unheimlich schnell, da es keiner langen aufwändigen Rezepte bedarf und man hier keinen festen Regeln folgen muss. Im besten Fall hat man einige Komponenten sowieso im Kühlschrank und ergänzt sie mit frischem Salat, etwas Gemüse und Kernen und hat schon eine ausgewogene, sättigende Mahlzeit.

Buddahbowls sehen immer köstlich aus – durch die Vielfalt kann man hier wirklich nichts falsch machen. Optimalerweise orientiert man sich daran, dass man ganz viele Farben in der Schüssel vereint, dann sieht es besonders hübsch und reichthaltig aus. Eine grüne Avocado vereint mit orangenem Kürbis und schwarzen Oliven…und es macht ganz viel her!

Dazu sind Buddabowls für jede Form der Ernährung geeignet – ganz gleich ob man Paleo folgt oder strenger Rohköstler ist, man kann seine Buddahbowl ganz individuell bestücken und mit der Zeit auch verändern und variieren. Wer sich gerade ausgepowert hat und einen erhöhten Kohlenhydratbedarf hat, kann der Bowl eine extra Portion Nudeln, Reis oder Hülsenfrüchte hinzufügen. Für eine Buddahbowl am Abend können es eher leichte, frische Komponente sein. Somit werden die Bowls auch nie langweilig 🙂

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Vegane und glutenfreie Buddahbowl

Meine Buddahbowls sind immer durchweg vegan und glutenfrei und bestehen meistens aus sehr vielen Komponenten, da ich die Abwechslung wirklich liebe! Dazu nutze ich sie wirklich sehr gern für eine Resteverwertung. Das Essen aus einer Schüssel ist besonders zur Mittagszeit wirklich zu einer Leidenschaft für mich geworden 😉
Frischer Salat passt einfach immer hervorragend und auch Avocado und Oliven gehören eigentlich zum Standard-Inventar! Dazu darf bei mir das eine oder andere gebackene Gemüse, wie z.B. Kürbis, Süßkartoffel, Pastinake oder auch Blumen- oder Rosenkohl nicht fehlen! Eine persönliche Vorliebe sind die Trockenfrüchte – ich mag die Kombination des Herzhaften mit einer süßen Note, daher ist in meinen Bowls auch meistens z.B. eine Hand voll Datteln zu finden.

Komponenten meiner Lieblings-Buddahbowl:

Salat
(wie z.B. Ruccola)
Es reicht eine gute Hand voll Salat. Dieser muss nur gewaschen und eventuell geschleudert werden, bevor er in die Bowl kommt.

Oliven
(bestenfalls entsteint)
Man kann die Oliven im Ganzen hinzugeben oder auch in kleine Scheibchen schneiden.

Avocado
Eine halbe Avocado wird geschält, vom Stein befreit und in Schreiben geschnitten.

Butternusskürbis
Der Butternusskürbis wird gewaschen, klein geschnitten mit etwas Öl beträufelt und mit Salz bestreut, und anschließend im vorgeheizten Ofen bei ca. 180° C für 15-20 min gebacken.

Karamellisierter Tofu
Hierfür wird etwas Öl in einer Pfanne erhitzt und dann ca. 100g Tofu in Würfel geschnitten hinzugegeben. Immer wieder die Pfanne schwenken, damit der Tofu anbraten kann, jedoch nicht anbrennt. Anschließend mit mediterranen Kräutern würzen sowie mit Pfeffer und Salz abschmecken und zum Schluss ca. 2 EL Honig mit in die Pfanne geben und den Tofu für ca. 2-3 min karamellisieren lassen.

Datteln
(bestenfalls schon entsteint)
Die Datteln müssen nur in kleine Scheibchen geschnitten werden und können dann mit in die Schale gegeben werden.

Pinienkerne
Es reicht ca. eine Hand voll. Die Pinienkerne können direkt über alle Komponenten gestreut werden.

Honig-Senf-Dressing
Hierfür werden 1 TL Honig mit 1 TL Senf in z.B. einem kleinen Glas miteinander vermengt und gut verrührt. Dann gibt man eine Prise mediterrane Kräuter hinzu und sowie eine Prise Salz und auch Pfeffer. Alles muss gut miteinander verrührt werden. Dann gibt man einen großzügigen Schluck gefiltertes Wasser hinzu und rührt alles noch einmal um. (Will man das Dressing etwas flüssiger, kann man auch mehr Wasser hinzugeben!) Anschließend kommt noch ein guter EL Olivenöl hinzu und das Dressing ist fertig und kann über der Bowl, besonders über dem Salat, verteilt werden.

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Vegane und glutenfreie Buddahbowl

Ich hoffe, ich konnte den einen oder anderen, der zuvor noch nicht von der Buddahbowl gehört hat, inspieren und mit diesem Artikel ein wenig Appetit machen 🙂

Und für all die, die schon experimentieren und genauso das Zubereitung in Schalen lieben gelernt haben: Welches sind eure liebsten Komponente? 😉

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