Eine neue Tür öffnet sich: meine Ausbildung zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin

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Dies ist ein wirklich persönlicher Beitrag, und ich möchte euch an den in den kommenden Monaten anstehenden Veränderungen teilhaben lassen 🙂

Vor ein paar Wochen habe ich bereits einen Artikel veröffentlicht, in dem ich über meinen persönlichen Weg berichtet habe. Ernährung und all das, was damit im Zusammenhang steht, war für mich schon immer ein großes Thema und hat vor allem in den letzten Monaten immer mehr an Bedeutung gewonnen. Heftigste Magen-Darm-Beschwerden waren zuletzt das, was mein Körper mir als ganz deutliches Warnsignal gab. Nach zahlreichen, erfolglosen Arztbesuchen, verschiedenen, von Ärzten angeleiteten Eliminations- und Selbsttests, begann ich zu recherchieren, nahm meine Gesundheit selbst in die Hand und ließ schlussendlich bei einer ganzheitlichen Ärztin einen Unverträglichkeitstest durchführen. Das Ergebnis war erschreckend und bestätigend zugleich: neben einer Unverträglichkeit gegenüber Gluten, Kasein und Mandeln (sowie einer leichten Intoleranz gegenüber Fisch und Eiern), schien mein Darm zu der Zeit sehr entzündet und es dauerte eine Weile, um dieses mit strenger Diät und verschiedensten naturheilkundlichen, natürlichen Mitteln wieder in Einklang zu bringen. Da ich bis dahin schon überzeugt vegetarisch lebte, beschränkte sich meine Ernährung von nun an auf eine vollständig vegane, glutenfreie Ernährung (ohne Mandeln) und ich legte viel Wert darauf unverarbeitete und natürliche Lebensmittel zu mir zu nehmen. Im Zuge dessen milderten sich sogar sämtliche, bis dahin fast unscheinbare Beschwerden: meine Kopfschmerzen, die an manchen Tagen schon migräneartig mein Wohlbefinden beeinträchtigten, lösten sich in Luft auf. Mein Haarausfall milderte sich quasi schlagartig. Ich begann nachts besser zu schlafen und wachte nicht mehr mitten in der Nacht auf. Dass ich ein natürliches Hunger- und Sättigungsgefühl entwickelte und keinen Heißhunger mehr verspürte, war ein schöner Nebeneffekt, und ich hatte plötzlich viel mehr Energie. Mehr und mehr hatte ich wieder wirklich Lust auf Essen, und hatte endlich wieder wirklich Spaß am Kochen und Backen.

Nachdem ich für wenige Monate streng Diät hielt, stand es für mich bisher definitiv außer Frage wieder zu einer herkömmlichen Ernährung zurückzukehren, da die Umstellung mir in jeder Hinsicht wahnsinnig gut tat. Doch die Ernährungsumstellung brachte noch etwas anderes mit sich: Je mehr ich mich mit der veganen Ernährung beschäftigte, je mehr wurde mir bewusst, dass es für mich vorerst auch aus ethischen Gründen nicht mehr in Frage kommen würde tierische „Lebensmittel“ zu essen. Ich stellte den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten in jeder Hinsicht in Frage. Carnismus war hier nur ein kleines Stichwort, auf das ich bei meiner Recherche stieß. Immer wieder fragte ich mich, warum sich in unserer Gesellschaft so manch eine Vorstellung sich so etabliert hat, dass man vieles als vollkommen selbstverständlich hinnimmt und nicht hinterfragt.

In Kreise meiner Freunde, meiner Familie, Bekannte und auch Arbeitskollegen kam in der Vergangenheit das Thema der veganen Ernährung und der Verzicht auf tierische Produkte wortwörtlich auf den Tisch und es entstand dann und wann die eine oder andere Diskussion. Auch im Netz ist es ein Thema, das polarisiert. Je nach dem, welcher Meinung man folgt: man findet immer Studien oder Quellen, die genau das belegen, was man gern hören möchte. Doch als Ursprung behielt ich meine extremen Magen-Darm-Beschwerden und die Unverträglichkeiten im Hinterkopf. Immer wieder fragte ich mich, weshalb mein Körper nun auf genau diese bestimmten Lebensmittel reagiert – ist es ein Zufall oder ist es vorherbestimmt? Warum zeigten sich in diesem Unverträglichkeitstest sämtliche Antikörper gegenüber tierische Produkte? Oder ist es generell so, dass der menschliche Körper einfach wirklich nicht auf den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten ausgelegt ist?

Ausbildung zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin

Um nicht im Dunkeln zu tappen und mich mit unseriösen Internetquellen zu rechtfertigen oder doch zig Bücher im Selbststudium zu wälzen, folgte ich nun endlich meiner inneren Stimme und traf Anfang diesen Jahres eine doch sehr wichtige Entscheidung:
Eine Ausbildung zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin.

Da ich mich bereits seit gut 15 Jahren mit Ernährung beschäftige, meine Ernährung in Eigenregie dann und wann mal umstellte, Experimente wagte, während des Abiturs sogar intensiv mit dem Gedanken spielte eine Ausbildung zur Diätassistentin zu machen oder Ökotrophologie zu studieren, erschien mir dies nun als fast schon überfällig und ist in gewisser Hinsicht ein bisher (mehr oder weniger bisher unerfüllter) persönlicher Traum!

Seit ein paar Monaten habe ich nun recherchiert, mich mit verschiedensten, bereits fertigen Ernährungsberaterinnen ausgetauscht und nun endlich ein passendes Institut gefunden: so beginne ich ab kommendem Samstag hier in Berlin eine berufsbegleitende, einjährige Ausbildung mit monatlichen Präsenzphasen (sowie zusätzlichem Selbststudium und E-Learning). Ich habe mich bewusst für eine thematisch weitreichende Ausbildung entschieden, in der nicht einseitig z.B. nur die vegane, bzw. rohköstliche Ernährung im Vordergrund steht. In den Modulen werden verschiedenste Ernährungsformen hinterleuchtet, dazu hat die Ausbildung einen eher spirituellen Charakter und ist ganzheitlich ausgerichtet.

Da ich noch nicht weiß, wohin mich mein Weg weiter führt und was genau ich mit dem in der Ausbildung erlernten Wissen anfangen möchte, will ich mich zunächst nicht auf eine bestimmte Ernährungsform beschränken. Vor allem, wenn ich später wirklich in die Beratung gehen möchte, ist es mir ein Anliegen meinen Klienten individuell zur Seite zu stehen und nicht meine persönliche Ansicht bezüglich der Ernährung überzustülpen 🙂

Ausbildung zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin

Ich freue mich sehr auf geballtes Wissen, darauf, neue Menschen kennen zu lernen, mit denen ich genau diese Erfahrung teilen kann, neues Wissen und Input hier auf meinem Blog bzw. Instagram zu teilen und auch darauf, dass all das, was ich bisher recherchiert, bzw. selbst erfahren habe, einen professionellen Charakter annimmt. Wohin der Weg weiter führt, diesbezüglich habe ich ein paar konkrete, jedoch noch geheime Ideen 🙂 Und natürlich möchte ich nun auch besonders dem auf dem Grund gehen, womit ich mich aktuell hauptsächlich beschäftige: Ist der menschliche Organismus wirklich auf den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten ausgelegt oder handelt es sich hier einfach um eine gesellschaftliche Vorstellung , die sich im Laufe der Zeit so etabliert hat und nur selten hinterfragt wird?

Ich hoffe, ich werde in den kommenden Monaten dennoch genügend Zeit finden, um hier auf meinem Blog weiterhin neue Rezepte sowie den einen oder anderen Artikel zur Naturhygiene zu veröffentlichen oder auch die eine oder andere neue naturheilkundliche Erkenntnis zu teilen. Doch vor allem, wenn ich nun noch besonderen Input von allen Seiten bekomme, gehe ich sehr davon aus, dieses auch teilen zu wollen!

Eine neue Tür öffnet sich, und ich bin gespannt wie es weiter geht! Ich würde mich freuen, wenn ihr Lust habt mich auf diesem Weg zu begleiten! 🙂

Ein Jahr ohne Shampoo

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Freija sagt:

    Ich wünsche Dir viel Freude und Erfolg! LG Freija

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    1. Coco sagt:

      Ich danke dir liebe Freija!!!😊

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  2. eckstein sagt:

    ich bin gespannt. sehr. und ich wünsche dir viel erfolg. das klingt wirklich spannend.
    lg kerstin

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    1. Coco sagt:

      Danke liebe Kerstin! ❤ es IST super spannend! Ich werde berichten 😉 für mich war es genau die richtige Entscheidung!
      Liebe Grüße!! 😊

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