Wie ich meine Sinusitis auf natürlichem Wege heil(t)e

Wer kennt es nicht? Geplagt vom Schnupfen, der sich irgendwann chronifiziert, ärgert man sich am Ende mit einer immer wieder kehrenden Sinusitis rum. Zum Verrücktwerden ist das!

Aus aktuellem Anlass möchte ich hier meine Erfahrung teilen. Da ich in einer Kita arbeite, muss mein Immunsystem besonders in den Erkältungsphasen viel leisten und ich habe anfangs naiverweise die Belastung für meinen Körper in der einen oder anderen Situation unterschätzt. Lange plagte ich mich mit einer immer wiederkehrenden Sinusitis rum, auch Polypen wurden mir „diagnostiziert“. (Diagnostiziert habe ich hier mit Absicht in Anführungsstriche gesetzt, da ich immer wieder merke, dass Diagnosen zu schnell und voreilig gestellt werden, ohne, dass eine umsichte Untersuchung stattfindet.) Entgegen aller guten Ratschläge verschiedenster Ärzte, entschied ich mich vor geraumer Zeit für einen ganz anderen Weg und bin nun relativ beschwerdefrei. In diesem Artikel möchte ich von meiner Erfahrung und den Möglichkeiten zum Auskurieren und der langfristigen Prävention einer Sinusitis berichten!

Zunächst möchte ich meine ausführliche Geschichte dazu erzählen: Wann immer ich krank war in den vergangenen Jahren, ging dies vor allem mit Schnupfen einher. Dieses hat sich vor allem in den letzten zwei Jahren so verschleppt, sodass daraus jedes Mal eine Sinusitis resultierte. Wer diese Erfahrung teilt, weiß, dass man sich sowas gern erspart hätte. Von mal zu mal wurden die Abstände kürzer und die Sinusits verlief schwerwiegender. Ich war bei verschiedenen HNO-Ärzten – alle empfahlen mir ein Kortikoidspray, welches ich täglich und fortlaufend nehmen musste, auch wenn sich die Beschwerden schon milderten. An sich funktionierte dieses Spray auch wunderbar – doch nur so lange ich es nahm, danach fühlte sich meine Nase wieder verstopft an. Immer wieder fragte ich mich, ob es denn wirklich so sinnvoll wäre, die Nasenschleimhaut dauerhaft mit Kortison zu benebeln. Natürlich hilft es – doch ist es eine langfristige Lösung?
Doch mit der Diagnose „chronische Sinusitis“ war es nicht getan: Als mir eine Ärztin mit einem Mikroskop in die Nase schaute, diagnostizierte sie mir eine schiefe Nasenscheidewand und sagte, dass ich mir mal überlegen solle, wann ich bereit wäre für eine OP, in der die Scheidewand gerichtet werden könne, damit sich in der rechten, engeren Nasehöhle nicht so viele Bakterien ansammeln können. Das machte mir nun wirklich Angst. Ärzte können ja so überzeugend sein! Lange Zeit vertraute ich den Ärzten auch und nahm immer wieder mal das Kortikoidspray, mit dem Ergebnis, dass ich, sobald ich es absetzte, wieder bei Null ankam.

Ich begann zu recherchieren und fragte mich, ob man eine sich chronifizierende Sinusitis nicht auf natürliche Weise heilen könnte. Natürlich wurde ich wie immer fündig und möchte im Folgenden berichten, was genau mir dabei geholfen hat.
Definitiv muss man sagen: eine Sinusitis IST heilbar und lässt sich durch natürliche Wege und Mittel auskurieren und präventiv vermeiden. Hierfür bedarf es keiner chemischen Medikamente.

Neben der Vermeidung von Stress, ganz viel Ruhe, hier und da ein Löffelchen Manuka Honig, möchte ich nun meine Top 5 der natürlichen Hausmittel bei einer Sinusitis vorstellen:

Homöopathie
Es gibt sicherlich zahlreiche Mittelchen in der Homöopathie, die hier in Betracht kommen. Ich hatte mich für die Thuja entschieden und sie hat mich schon nach kurzer Zeit absolut überzeugt. Der Thuja wird eine nachgesagt, dass sie sehr effektiv gegen Wucherung wirkt (also u.a. bei Polypen z.B.). Ich hatte Kügelchen mit einer Potenz C30, was relativ hoch ist, daher muss man davon nicht so viele Kügelchen nehmen und sie wirken effektiv. Sie sind aber auch in den niedrigen Potenzen wie D6 und D12 erhältlich, sodass man hier sogar präventiv arbeiten kann, sobald man nur die kleinsten Anzeichen spürt.
In C30 kann man in sehr aktuten Phasen dennoch auch täglich ein Kügelchen nehmen. Ansonsten ist es ratsam bei ersten Anzeichen drei Kügelchen auf einmal unter die Zunge zu legen, damit sie dort zergehen.
Wichtig ist, dass man eine halbe Stunde vor und nach der Einnahme der Kügelchen nichts isst, trinkt oder sonst irgendetwas in den Mund nimmt, damit die Thuja ganz optimal von der Mundschleimhaut aufgenommen werden kann!

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Thuja C 30 – so wirksam bei einer Sinusitis

Heilpflanzen
Ich bin wirklich kein Fan von schulmedizinischen Medikamenten, daher ist z.B. Sinupret eine gute Alternative. Vollgepackt mit verschiedenen Heilpflanzen wirken die Tabletten unheimlich schnell und effektiv und man kann wieder frei durchatmen. Bei akuten Beschwerden eine echte Wunderwaffe, den die Tabletten wirken schleimlösend und entzündungshemmend! Sinupret gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen. Ich persönlich habe mit Sinupret Extract bessere Erfahrungen gemacht, da sie höher konzentriert sind. Ein wunderbarer Vorteil von Sinupret ist auch, dass man sich diese vom Arzt über ein grünes Rezept verschreiben lassen kann, um sich dann den kompletten Kaufpreis über die Kasse erstatten zu lassen.

Rotlicht
Was wäre ich ohne meine Rotlichtlampe? 🙂 Die Rotlichtlampe funktioniert einfach immer, lässt sich sogar leicht transportieren und überall hin mitnehmen und bedarf keiner großen Vorbereitung (wie bspw. eine Dampf-Inhalation). Es heißt, man solle mit ca. 30cm Abstand für ungefähr 10-15min bestrahlen. Und ich kann sagen: es wirkt Wunder! Die Wärme ist unheimlich wohltuend und man spürt förmlich wie die Nebenhöhlen anfangen zu arbeiten. Ich bestrahle immer dann, wenn ich das Gefühl habe, dass meine Nase zu ist und die Schleimhäute angeschwollen. Auch präventiv, wenn man nur den leisesten Verdacht hat, dass sich ein Schnupfen anbahnt, kann man schon mit dem Bestrahlen beginnen. In gewisser Hinsicht ist es sogar ein wenig meditativ, da man die Augen schließt, der Wärme entgegenfühlt und einfach mal nichts macht. In akuten Phasen nutze ich meine Lampe auch bis zu 4 mal am Tag!

Heiße Fußbäder
Es klingt absurd und auf den ersten Blick kann man keinen Zusammenhang herstellen, doch der Effekt ist unglaublich! Für ein heißes Fußbad (bestenfalls am Abend, vor dem Schlafen gehen) gibt man etwas warmes Wasser mit 1 EL Basensalz in eine Schüssel und gewöhnt seine Füße ganz langsam an die Wärme. Dann gibt man nach und nach einen Schluck sehr heißes Wasser hinzu, bis die Temperatur auf das Maximum ansteigt. Natürlich sollte es immer noch auszuhalten sein, jedoch auf jeden Fall so heiß wie möglich. Insgesamt kann das Ganze bis zum Abschluss 30min dauern. Man wird merken, dass sich der ganze Körper aufheizt und durchblutet wird. Durch das Basensalz wird zusätzlich die Entgiftung angeregt und unnötige Gifte werden ausgeschieden, was für die Heilung sehr vorteilhaft ist. In akuten Phasen bade ich meine Füße wirklich jeden Abend, präventiv auf jeden Fall mindestens 1x die Woche!

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Basensalz für Fußbäder

Gesunde Ernährung
Wie auch für alles andere – eine gesunde Ernährung ist das A und O! Der Körper braucht die Unterstützung von innen und dafür ist eine ausreichende Deckung der Vitamine und Mineralstoffe unabdingbar. Wenn der Körper mit den in der Nase festhängenden Bakterien zurechtkommen und sie bekämpfen soll, muss er gewappnet sein und darf sich nicht mit den unwichtigen Dingen beschäftigen. Eine basische Ernährung ist hierfür auch sehr förderlich. Dieses erreicht man durch den Verzehr von z.B. Obst, Gemüse und Kräutern. Ist der Körper stark übersäuert, ist es um so schwerer die festsitzenden Bakterien in der Nase zu beseitigen. Daher hilft es, wenn der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen ist. Im Akutfall ist ein mineralstoffreiches Basenpulver sehr effektiv!
Eine wirkliche Wunderwaffe ist für mich zudem die Kombination aus Ingwer mit Zitrone und Honig. Hierfür koche ich frischen Ingwer für ca. 10min und gebe ihn anschließend mit frischer, ausgepresster Zitrone in eine Tasse, hinzu kommt dann ein Löffel (Bio-)Honig. Es schmeckt wirklich lecker, stärkt den Körper durch viele Vitamine und wirkt antibakteriell.

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Heißer Inger mit Zitrone

Fazit
Es gibt so viele Dinge, die uns die Natur bereit hält – dafür bedarf es keiner chemisch hergestellten künstlichen Tabletten, Sprays oder Sonstigem, und schon gar keiner Operation, nur weil eine oberflächliche Ferndiagnose gestellt wurde. Einer Sinusitis sollte defintiv Beachtung geschenkt werden und man darf sie nicht unterschätzen. Doch auch wenn sie sich bereits chronifiziert hat, gibt es natürliche Wege der Heilung.

Ich hoffe euch mit meiner persönlichen Top 5 ein paar Inspirationen gegeben zu haben und falls ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt, bin ich sehr interessiert, wie ihr eure Sinusitis in Griff bekommen habt, bzw. was eure Geheimwaffen sind!

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ellen sagt:

    Das kommt mir irgendwie bekannt vor…ich war auch schon bei diversen ärztlich verschriebenen Sprays, u.a. mit Kortison, angelangt. Wirklich geholfen hat am Ende die Homöopathie (die ja überhaupt nicht wirken KANN laut der Meinung so mancher Menschen 😉 )

    Gefällt mir

    1. Coco sagt:

      Das freut mich so zu hören!! Wann immer ich von diesen „Geheimnissen“ erzähle, sind die Meinungen zwigespalten! Für mich war die Entdeckung der Thuja ein wirkliches Geschenk!! Nutzt du sonst auch viel Homöopathie?
      Liebste Grüße von Coco

      Gefällt 1 Person

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