Fünf Tipps zum Entsäuern des Körpers

Den Körper entsäuern

Vor ein paar Wochen habe ich bereits einen Artikel veröffentlicht, in dem ich grundlegende Infos zum Säure-Basen-Haushalt zusammengefasst hatte. In diesem Artikel hatte ich konkret vorgestellt, was genau es mit der Übersäuerung auf sich hat und welche Folgen das mit sich ziehen kann.

Heute möchte ich fünf einfache Möglichkeiten für eine Entsäuerung des Körpers vorstellen, die man simpel und schnell in seinen Alltag integrieren kann:

1. Pflanzenbasierte Ernährung

IMG_8795 KopiekleinDie Ernährung hat einen immens großen Einfluss auf den PH-Wert unseres Körpers. Eine simple Möglichkeit den Körper grundlegend zu entsäuern, ist daher die Umstellung auf eine (überwiegend) pflanzliche Ernährung.
Obst, Gemüse, Kräuter und Mandeln werden vom Körper basisch verstoffwechselt. Alle anderen Lebensmittel wie z.B. Fleisch und Milchprodukte sowie verarbeitete Lebensmittel und auch Toxine wie z.B. Alkohol bewirken eine Übersäuerung des Körpers. Das non-plus-Ultra für eine Entsäuerung wäre dementsprechend ein Saftfasten, bei dem der Körper einmal grundlegend alle Schlacken loswerden kann und das Gewebe entsäuert. Wenn dafür die Zeit oder die Disziplin fehlen, hilft auch ein Basen-Fasten, bei dem ausschließlich Obst und Gemüse gegessen wird. So nimmt man weiterhin „feste“ Nahrung zu sich und der Körper kann so alle Gifte und Säuren ausscheiden.
Im Alltag macht es sich daher auch schnell bemerkbar, wenn man seinen Grünkost-, bzw. Obst-/Gemüse-Anteil erhöht. Dem Körper stehen dann genügend Vitalstoffe zur Verfügung und einer Übersäuerung wird entgegen gewirkt. Mit 5 Portionen Obst, bzw. Gemüse ist daher in der heutigen Zeit nicht getan. Frische Kost sollte die Basis für unsere Mahlzeiten darstellen 🙂

2. Basenpulver

Eine Last-Minute-Option, aber auch der Held des Alltags: Basenpulver! Vollgepackt mit vielen Mineralstoffen wie Kalium, Calcium und Magnesium gibt es dem Körper genau das, was er braucht. So kann schnell entsäuert und entgiftet werden. Der Gedanke dahinter ist so simpel: selbst wenn man sich in der heutigen Zeit „gesund“ ernährt, belasten Umweltgifte und Toxine, Stress oder auch die eine oder andere kleine Sünde zwischendurch (dabei verbraucht der Körper nämlich immens viele Mineralstoffe).
So kann das Basenpulver uns genau die Nährstoffe geben, die wir brauchen, um zu entsäuern. Wichtig hierbei ist, dass das Basenpulver nicht auf Basis von Carbonaten zusammengestellt ist, da diese zu einer Verdünnung der Magensäure führen, welches dann wiederum negative Konsequenzen auf die Verdauung mit sich sich zieht. Basenpulver auf Basis von Citraten, also der Salze der Zitronensäure, wirken intrazellulär und reagieren nicht mit der Magensäure.

3. Weizengras-Pulver

Ein wirklicher Geheimtipp: Weizengras! Das Weizengras ist reich an vielen Vitaminen und Mineralstoffen und kann, vor allem regelmäßig eingenommen, den Körper bestens entsäuern. Ein Teelöffel in Wasser eingerührt morgens hilft beim Entgiften der sich in der Nacht angesammelten Säuren, ein Teelöffel abends hilft dabei, die über den Tag angesammelten Säuren abzupuffern. Alternativ eignen sich auch alle anderen „Grünlinge“ wie Moringa (das nährstoffreichste Lebensmittel überhaupt), Spirulina u.ä. Wem das eine nicht schmeckt, der probiert ein anderes, und auch mit der Zeit ist es vielleicht eine kleine Abwechslung mal zu rotieren 🙂

4. Basische Körperpflege

IMG_4879a
Basensalz

Basenbäder sind in den letzten Monaten wirklich zu einem Highlight für mich geworden. Es klingt so simpel und man mag es nicht glauben, doch es funktioniert wirklich.
Doch wichtig ist: Salz ist nicht gleich Salz. Basensalz, welches sich für die Körperpflege eignet, ist von der Struktur her anders als herkömmliches Meersalz. So kann in einem Vollbad für ca. 20-30min der Körper auf einfachste Art und Weise entsäuert werden. Wer viel schwitzt, wird schnell einen Unterschied feststellen können!
Wer keine Badewanne hat: schon ein Fußbad mit dem Basensalz genügt! Denn über die zarte, feine Haut an den Füßen, können Gifte abgegeben und der PH-Wert neutralisiert werden. Ein wahres Geschenk!

5. Entspannung

IMG_8872 Kopie_bearbeitet-2kleinEin echter Geheimtipp? Eigentlich nicht wirklich. Denn es liegt auf der Hand: wer regelmäßig in sich geht, meditiert und Stress von sich fernhält, wird tendenziell seinen basischen PH-Wert aufrecht erhalten können und das Gewebe entsäuern. Klingt zu abgehoben? Dann probier’s einfach mal aus 🙂 Es wurde bereits in Studien nachgewiesen, dass regelmäßige Meditationspraxis einen immens positiven Einfluss auf des PH-Wert unseres Körpers hat. Auf der anderen Seite ist es leicht nachvollziehbar, dass der Körper bei Stress übersäuert. Manchmal hilft es schon, sich genau das vor Augen zu halten und bei Stress einfach ein wenig Ruhe zu bewahren, sich zu besinnen und noch einmal tiiiief durchzuatmen! 🙂

Fazit

Es gibt viele Wege seinen Körper grundlegend zu entsäuern. Doch auch, wenn man seine Ernährung nicht komplett umstellen möchte oder Zeit für eine ausgiebige Fastenkur hat, stehen einem zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, einer Übersäuerung entgegen zu wirken.
Ich bin wirklich neugierig, ob sich auch bei euch das eine oder andere als „Last-Minute-Retter“ oder langfristig besonders im (stressigen) Alltag bewährt 🙂

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s